Wesensüberprüfung 2016.

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Am Sonnabend, den 10. September 2016 traten sieben Teams zur Wesensüberprüfung (an den Wesenstest im Deutschen Rettungshunde Verein angelehnt) auf dem Platz des Hundesportvereins Eilenburg an. Frau Elke Amft nahm wieder mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen die Wesensüberprüfungen ab. Jeder einzelne Hund wurde nach Beendigung der Wesensüberprüfung ausführlich besprochen.

Sechs Collies bestanden die umfängliche Wesensüberprüfung (u.a. Verhalten gegenüber Mensch und Menschengruppe, bei verschiedenen optischen und akustischen Reizen sowie Vereinsamung). Die Noten lagen zwischen 1,6 und 2,4. Der Notendurchschnitt von 2,0 kann sich sehen lassen. Ein Team wird sich nächstes Jahr noch einmal der Herausforderung stellen.

Folgende Teilnehmer haben sich der Wesensüberprüfung gestellt:

Name des Hundes Alter Geschlecht Hundeführer
Ghairah von der guten Nachbarschaft 1 Jahr 2 Monate Hündin Gabi Unger
Glenn von der guten Nachbarschaft 1 Jahr 2 Monate Rüde Frank Fetzer
Cassy von den Königskindern 1 Jahr 4 Monate Hündin Cornelia Bormann
Heidi vom Wilschgraben

1 Jahr 8 Monate

Hündin Silke Schweingel
Herkules vom Wilschgraben 1 Jahr 8 Monate Rüde Matthias Gründling
Hannibal vom Wilschgraben 1 Jahr 8 Monate Rüde Jenny Fritzsche
Deelayla from Nelly's Paradise 5 Jahre 3 Monate Hündin Christiane Kuhnt

Überprüft wurden u.a. die Bindung an den Hundeführer, die nervliche Belastbarkeit sowie die Reaktion auf optische und akkustische Reize.

Die Übungen gliederten sich wie folgt:

  • Freilaufender Hund, ohne Beeinflussung durch den Hundeführer. Geprüft wird die Bindung Hund-Hundeführer.

  • Hundeführer spielt mit seinem Hund OHNE Hilfsmittel. Geprüft wird die emotionale Beziehung Hund-Hundeführer.

  • Hundeführer spielt mit seinem Hund MIT Hilfsmittel (Spielzeug, Futter). Geprüft wird die emotionale Beziehung Hund-Hundeführer und der Spieltrieb.

  • Fremdperson spielt mit dem Hund mit einem Spielzeug. Geprüft wird das Beuteinteresse, der Spieltrieb und die Aufgeschlossenheit gegenüber Fremden.

  • Hundeführer steht mit seinem nicht angeleinten Hund innerhalb eines Personenkreis. Die Personen rufen nun einzeln den Hund zu sich und belohnen ihn dann.
  • Hundeführer steht mit angeleintem Hund auf dem Platz (Keine Kommandos!). Es nähert sich auf direktem Weg eine freundliche Person. Geprüft wird die Beziehung/Kontaktaufnahme zu Fremdpersonen, außerdem ob und wie schnell sich der Hund nach Auflösung der Situation fängt.
  • Hundeführer steht mit dem angeleinten Hund auf dem Platz (Keine Kommandos!). Es nähert sich eine vermummte Person. Geprüft wird das Verhalten des Hundes auf eine bedrohliche Situation im Beisein des Hundeführeres, außerdem ob und wie schnell sich der Hund nach Auflösung der Situation fängt.
  • Hundeführer steht mit dem angeleinten Hund auf dem Platz. Es nähert sich eine Menschenmauer, langsam und friedlich. Geprüft wird die Stressempfindlichkeit in einer unbekannten Situation außerdem, ob und wie schnell sich der Hund nach Auflösung der Situation fängt.

  • Hundeführer steht mit dem angeleinten Hund auf dem Platz. Es nähert sich eine Menschenmauer, schnell und stampfend. Geprüft wird die Stressempfindlichkeit in einer unbekannten Belastungssituation, außerdem, ob und wie schnell sich der Hund nach Auflösung der Situation fängt.

  • Stehende Menschenmauer. Der Hundeführer übergibt den Hund an eine Hilfsperson und geht durch die Menschenmauer hindurch. Hund wird vom Hundeführer abgerufen.

  • Hund steht mit seinem Hund innerhalb eines großen Personenkreises mit fünf Personen. Die Personen kommen langsam näher und schließen den Kreis. Geprüft wird, wie der Hund körperliche Bedrängnis (Einschränkung der Individualdistanz) aushält.

  • Der Hundeführer steht mit seinem Hund im engen Personenkreis. Der Hundeführer verläßt den Kreis ohne, dass es der Hund bemerkt. Geprüft wird die Bindung zum Hundeführer.

  • Vereinsamung. Der Hundeführer bindet den Hund an, geht außer Sicht. Fremdperson geht freundlich auf den Hund zu. Geprüft wird das Verhalten des Hundes in Stresssituationen ohne Beeinflussung.

  • Bedrohlich aussehende Person (vermummt) geht auf den vereinsamten Hund zu.

  • Hundeführer spielt mit dem Hund mit Motivationsmittel.

  • Reaktion auf optische Reize (Schwebetuch, Person schwenkt Fahnen).

  • Reaktion auf akustische Reize (Metallkette fällt in Metalleimer, Vuvuzela).

  • Schuß während des Beutespiels (6 mm Schuß)

  • Schuß im Ruhezustand des Hundes (anschließend kurzes Spiel)

 

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