11.10.2014 - Herbstwanderung der Landesgruppe

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Die gemeinsame Wanderung in landschaftlich reizvoller Umgebung ist eine beliebte Aktivität vieler Gruppen und Vereine. Bei einem Hunde-Club kommt es dabei außerdem darauf an, eine Umgebung zu finden, bei der ein Rudel aufgeregter Hunde sich möglichst frei bewegen kann, ohne andere Wanderer auf die Bäume zu treiben, einen Jahrmarkt zu verwüsten oder den Verkehr lahm zu legen. Sonniges, aber kühles Wetter wäre ein willkommener Bonus.

Für unsere Wanderung am 11. Oktober hat diesmal Werner Gericke, frisch gewählter Vorsitzender der Landesgruppe, die Organisation übernommen. Treffpunkt war der Flecken Hachemühle, eine verschwiegen gelegene Siedlung an der Grenze zwischen Dübender Heide und dem Presseler Heidewald- und Moorgebiet. Wer einen geografischen Anhaltspunkt braucht: Torgau an der Elbe, wo sich seinerzeit amerikanische und russische Truppen den historischen Handschlag gaben, liegt etwa 25 km südöstlich. Bad Schmiedeberg, in nordwestlicher Richtung gelegen, ist noch näher.

Hachemühle liegt eingebettet in Mischwäldern, die sich in alle Richtungen dehnen. Ihren besonderen Charakter bezieht die hügelige Landschaft aus ihrer Nähe zu den Auen der Elbe einerseits und den ausgedehnten Wäldern der Dübener Heide andererseits. Der Ort hat außerdem zwei Besonderheiten aufzuweisen. Im Zentrum besagter Siedlung liegt das Waldhotel „Zur Hachemühle“, ein gepflegtes Ausflugslokal mit übersichtlicher Speisekarte und einer unkomplizierten Wirtin. Außerdem befindet sich wenige Wegminuten davon entfernt der Trossiner Stausee, um den herum ein wunderschöner und gepflegter Wanderweg durch den umgebenden Wald führt.

Landschaftlich reizvoll ist diese Umgebung also ohne Zweifel. Die Route rund um das Seeufer ist für jeden leicht begehbar, außerdem mit lehrreichen Informationstafeln ausgestattet und - für Hunde sehr spannend! Als Start- und Zielpunkt eine gutbürgerliche Küche zu wählen, ist ohnehin immer eine gute Idee.

Die Wahl des späten Termins hatte außerdem zur Folge, dass wir auf unserer Wanderung niemandem begegnet sind. Unsere Hunde hatten also freie Bahn im ganzen Gelände und nur zwei oder drei mussten auch unbedingt im Schilf und Morast nachschauen, ob das auch stimmt.

Tja, und dann das Wetter. Nun, am Ende saßen wir alle wieder beieinander und schwatzen (was wir ohnehin die ganze Zeit taten). Die Sonne filterte durch das sich färbende Laub der Bäume, der Duft von Kaffee und Holzfeuer umgab uns, während die Wirtin Bleche frisch gebackenen Kuchens aus der Küche hinaus zu uns auf die Terrasse schleppte, um unseren Appetit anzuregen. Hat funktioniert!

Alexander Seidel

Hier ein paar Bilder von der Wanderung, das Copyright liegt bei Ulla Schäferund Alexander Seidel.

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